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18.01.2010, 14:14 Uhr | www.luciaputtrich.de
Familienministerin Dr. Kristina Köhler zu Gast beim Neujahrsempfang der Wetterauer CDU
Ministerin lobt die Arbeit der Vilbeler und der Wetterauer Christdemokraten
Es war ein „doppeltes Heimspiel“ für die neue Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Köhler, als sie zum Neujahrsempfang der Wetterauer CDU nach Bad Vilbel kam. Heimspiel, da sie ihr Besuch nach Hessen und zur CDU führte. Vor rund 700 Besuchern im fast vollbesetzten Kultur- und Sportforum sprach Köhler in einer halbstündigen Rede über die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit als Bundesfamilienministerin. „Eigentlich bin ich für alle zuständig außer für mittelalte, unverheiratete Männer“, scherzte das jüngste Mitglied der unionsgeführten Bundesregierung. Bei ihren inhaltlichen Ausführungen ging die 32-jährige zunächst auf die Familienpolitik ein. Diese gehe nicht nur Frauen etwas an, sondern habe einen besonderen Stellenwert für die gesamte Gesellschaft. Deshalb führe sie auch das Ministerium, „das für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in Deutschland verantwortlich sei.“
Bad Vilbel - Als wesentliche Voraussetzungen für diesen Zusammenhalt nannte Köhler faire Chancen und Zeit für Verantwortung. Als Schwerpunkte ihrer Arbeit hob die Ministerin sogleich den Kampf gegen Kinderarmut in Deutschland und die Verbesserung der Bildungschancen hervor. Finanzielle Mittel allein seien jedoch nicht ausreichend. Vielmehr sei eine qualifizierte Kinderbetreuung von Nöten. Köhler kündigte an, ein Teilelterngeld einführen zu wollen, damit junge Familien Planungssicherheit und eine echte Wahlfreiheit bekommen. Auch das für 2013 geplante Betreuungsgeld solle hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. 150 Euro monatlich sollen Familien pro Monat erhalten, die sich dazu entschließen, ihre Kinder zu Hause zu erziehen. „Für die Entwicklung eines Kindes ist nichts besser als die familiäre Zuwendung“, so die Ministerin. Die Einführung der „Vätermonate“ nach dem Erziehungsjahr habe die Mitwirkung der Väter an der Kindeserziehung von lediglich drei auf erfreuliche 20 Prozent ansteigen lassen. In diesem Zusammenhang lobte Köhler das „ungeheure Engagement“ Bad Vilbels in der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Das Versorgungsziel der Stadt und von ihrem Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr von 30 Prozent bis Ende 2010 sei deutlich ambitionierter als die Vorgaben des Bundes. Damit setzte die Quellenstadt bundesweit neue Maßstäbe. Auch für die Kreispolitik fand die Ministerin lobende Worte. Denn der Wetteraukreis gehe beim Thema Pflege mit gutem Beispiel voraus, wie der geplante Pflegestützpunkt in Büdingen und das Engagement des ersten Kreisbeigeordneten Oswin Veith für eben diesen belege. Der Vorsitzender der Bad Vilbeler Christdemokraten und Landtagsabgeordnete, Tobias Utter, überreichte der Familienministerin nach ihrer Rede eine echte Bad Vilbeler Spezialität, eine Flasche Apfelsecco.

Die Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich hatte zu Beginn der Veranstaltung zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft begrüßt, darunter Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU), den hessischen Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP), Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, Stadtverordnetenvorsteher Manfred Cleve, Kommunalpolitiker sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden, aus Handwerk und Landwirtschaft sowie der Gewerkschaften. In ihrer Rede sagte Lucia Puttrich, angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise erwarte die Menschen in Deutschland ein schwieriges Jahr, jedoch dürfe niemand den Kopf in den Sand stecken. Stattdessen müssen man die sich bietenden Chancen nutzen um den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft zu legen. Dies müsse auf allen Ebenen wie Bund, Land oder der Kommunen geschehen.
 
 
Stöhr nutzte den Neujahrsempfang um für seine Wiederwahl am 21. Februar zu werben. Er versicherte den anwesenden Gästen, beharrlich an seinen Zielen für die Quellenstadt festzuhalten um eine gute Entwicklung in der Zukunft zu ermöglichen. Dabei hob der Bürgermeister besonders die Familienpolitik und die Vereinsförderung hervor, die Kultur- und Verkehrspolitik aber auch die Weiterentwicklung der Innenstadt und der Stadtteile waren Themen seins 15-minütigen Vortrags.
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