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10.01.2011, 15:06 Uhr | Kreis-Anzeiger / Michael Giers
Gastredner aus dem Bundestag überzeugt vor CDU-Freunden
Beim Neujahrsempfang des Gederner CDU-Stadtverbands im Wappensaal des Schlosses konnte Dr. Peter Tauber, Bundestagsabgeordneter aus dem benachbarten Main-Kinzig-Kreis, mit einer überzeugenden Rede aufwarten. Auch sonst widmete er sich den Gästen in einer bemerkenswert intensiven Art.
Gruppenbild mit Dame im Wappensaal des Gederner Schlosses beim CDU-Neujahrsempfang (von links): Klaus Dietz, Barbara Gundlach, Dr. Peter Tauber und Oswin Veith. Foto: Giers
Gedern -

So verabschiedete er sich nach der Veranstaltung bei jedem einzelnen Anwesenden und suchte das persönliche Gespräch. Zuvor hatte ihn die Gederner CDU-Stadträtin Barbara Gundlach stellvertretend für den erkrankten Unions-Stadtverbandsvorsitzenden Edgar Gowin begrüßt und ihn gebeten, doch mal etwas Konkretes zur Neuordnung der Bundestagswahlkreise in Hessen zu sagen.

Dieser Aufforderung kam Tauber sofort nach. Es werde einen völlig neuen Wahlkreis geben, der sich in erster Linie aus den Altkreisen Büdingen, Schlüchtern und Gelnhausen zusammensetze. Was bei den Zuhörern schnell zur Schlussfolgerung führte, dass Tauber somit bei seinem Auftritt in Gedern künftiges Terrain betreten habe, denn er selbst kommt aus Gelnhausen und dürfte als junger Mann auch bei der nächsten Bundestagswahl Ambitionen haben.

Für Heiterkeit hatte Tauber bei seinen Eingangsworten gesorgt, als er den Auftritt des Gederner CDU-Fraktionschefs Heinrich Orth kommentierte, der mit Verspätung und den Schnittchen für die spätere Verköstigung in den Saal gestolpert war. „Er weiß halt, wie man einen Auftritt inszeniert und volle Aufmerksamkeit erreicht“, lachte der Bundestagsabgeordnete - und das Publikum lachte mit.

Bei den ernsthafteren Ausführungen legte Tauber große Sachlichkeit an den Tag. Er sei nach dem Rückzug von Lucia Puttrich aus dem Bundestag in die hessische Landesregierung zum Betreuungsabgeordneten für die Wetterau ernannt worden. „Wobei ich hier keinen Bürgermeister oder andere betreuen muss, denn die sind alle sehr selbstbewusst, das konnte ich schon feststellen.“ Ohnehin habe der ländliche Raum im Main-Kinzig-Kreis viel gemeinsam mit der Wetterau: „Die ärztliche Versorgung oder die Breitbandverkabelung sind Herausforderungen, die auf dem Lande unbedingt bewältigt werden müssen.“ Durch seine Mitgliedschaft in den Bundestagsausschüssen für Familie und Jugend sowie Arbeit und Soziales habe er hautnah mit der neuen Ausrichtung von Hartz IV zu tun. „Da gibt es einen Paradigmenwechsel.“ Weg vom Geld hin zu Sachleistungen. Ansonsten erwarte er in der Bundespolitik von den Parteien CDU, SPD, FDP und Grünen mehr Hinwendung dazu, das Gemeinsame in den Mittelpunkt der Bemühungen zu stellen. Als in dieser Legislaturperiode erstmals in Berlin tätiger Abgeordneter habe er am Anfang die Erfahrung gemacht, wenn die führenden Köpfe im Parlament Richtungen vorgaben, „dass man einen Teil seines Geldes für Dinge bekommt, die andere entschieden haben“.

Über Entscheidungen im hessischen Landtag sprach beim Neujahrsempfang der Ostkreisabgeordnete Klaus Dietz, der auf den Wechsel im Ministerpräsidentenamt einging, aber auch auf das Landeskonjunkturprogramm, das sich erfolgreich bis nach Gedern auswirke, was beispielsweise beim Zuschuss für die Hallenbadsanierung zum Tragen komme.

Ebenfalls die Gelegenheit zu einem Wortbeitrag nutzte der Erste Kreisbeigeordnete Oswin Veith, der hervorhob, dass unter seiner Ägide die Krankenhauslandschaft in der Wetterau massive Fortschritte gemacht habe, was am Neubau des Kreiskrankenhauses in Schotten deutlich werde, was auch ein großer Beitrag für den Bestand der Schlossbergklinik in Gedern sei.

CDU-Magistratsmitglied Barbara Gundlach hatte eingangs ebenfalls Gederner Themen angesprochen und die CDU-Verdienste dabei herausgestellt, was für den Kindergarten „Sterntaler“, die positive Entwicklung am Gederner See, das Hallenbad und das Ärztehaus Wenings Gültigkeit habe.

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